KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper reicht mit Hilfe der BBH-Gruppe Wettbewerbsbeitrag beim NRW-Wirtschaftsministerium ein

Es ist das Ergebnis eines fast zwei jährigen Kooperationsprojektes: Die Städte Düsseldorf, Duisburg und Wuppertal haben gemeinsam u.a. mit dem Rhein-Kreis Neuss, den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und Air Liquide eine gemeinsame Vision entwickelt, wie Wasserstoff zu Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Region beitragen kann. Als KOMPETENZREGION WASSERSTOFF Düssel.Rhein.Wupper will der Zusammenschluss den Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben und damit auch Vorbild für andere Industrieregionen in Deutschland und Europa sein. Die BBH-Gruppe hat das Projekt umfassend begleitet.

Die vier Kommunen und drei Unternehmen sind dem Wettbewerbsaufruf „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefolgt und reichen heute ihren Wettbewerbsbeitrag in Form eines Feinkonzeptes und eines Films ein. Die Konzeptentwicklung wurde durch das NRW-Wirtschaftsministerium gefördert.

„Die KOMPETENZREGION WASSERSTOFF zeigt mit ihrem Konzept, wie Wasserstoff dazu beitragen kann, die Verkehrswende in der Region umzusetzen. Und zwar in enger Zusammenarbeit zwischen Kommunen, kommunalen Unternehmen und der Industrie. Wir freuen uns, dass wir dieses spannende Projekt begleiten durften“, so Marcel Malcher, Vorstand der Becker Büttner Held Consulting AG (BBHC), die mit der Leitung des Projektkonsortiums betraut wurde.

Die Projektteilnehmer haben die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette analysiert und konkrete Pfade für Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mobilitätsbereich abgeleitet.

Im Fokus der Erzeugung stehen Müllheizkraftwerke. Ungefähr die Hälfte des dort produzierten Stroms ist dem biogenen Anteil der Abfälle zuzurechnen, der auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und daher den erneuerbaren Energien gleichgestellt ist. Betreibt man mit diesem Grünstrom einen Elektrolyseur, wird mitten in der Stadt klimaschonender Wasserstoff erzeugt. Perspektivisch soll die H2-Erzeugung um Erneuerbare-Energien-Anlagen ergänzt werden. Besonders interessant hier sind Solar- und Windenergieanlagen, deren gesetzliche Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) demnächst ausläuft. Um diese Anlagen weiter zu betreiben, kann die regional organisierte Produktion von Wasserstoff eine wirtschaftliche Option und Zukunftsperspektive darstellen.

Bei der Anwendung zeichnet sich ab, dass vor allem Nutzfahrzeuge, Busse und Sonderfahrzeuge wie beispielsweise Abfallsammelfahrzeuge für den Antrieb mit Wasserstoff technisch, aber auch ökonomisch geeignet sind. Der Logistikbereich weist auf Straßen, Schienen und Wasserwegen hohe Potenziale auf. Damit Erzeugung und Anwendung ineinandergreifen können, bedarf es Investitionen in die Betankungsinfrastruktur und Wasserstoff-Logistik.

Unter dem Motto „Hier.Heute.H2“ werden Einzelprojekte mit ganz unterschiedlichem Reifegrad – von der Idee bis zur Umsetzung – vorgestellt. Mehr als 50 Unternehmen haben ihre Perspektiven, Ideen und Herausforderungen in die Erarbeitung des Feinkonzeptes eingebracht.

Weitere Informationen zur KOMPETENZREGION finden Sie im Internet unter www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de.

Die BBH-Gruppe ist eine führende Anbieterin von Beratungsdienstleistungen für Energie- und Infrastrukturunternehmen und deren Kunden. Den Kern der Mandantschaft bilden zahlreiche Energie- und Versorgungsunternehmen, vor allem Stadtwerke, Kommunen und Gebietskörperschaften, der Mittelstand, Industrieunternehmen sowie internationale Konzerne. Diese und viele Unternehmen und Institutionen aus anderen Bereichen unterstützt die BBH-Gruppe sowohl in allen Rechtsfragen als auch betriebswirtschaftlich und strategisch.

Kontakt:

Prof. Dr. Ines Zenke                                                  
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